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Terra Nova Expedition

1910 – 1912
Polarexpedition

Historische Übersicht

Die Terra-Nova-Expedition war eine britische Antarktisexpedition unter der Leitung des Polarforschers Robert Falcon Scott, die zwischen 1910 und 1913 durchgeführt wurde. Ziel der Unternehmung war es, als erste Expedition den geografischen Südpol zu erreichen und gleichzeitig umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen in der Antarktis durchzuführen. Die Expedition startete im Juni 1910 mit dem Schiff „Terra Nova“ von Cardiff aus und errichtete ihr Hauptlager auf Ross Island. Neben geologischen und meteorologischen Forschungen standen auch biologische Untersuchungen der extremen Polarregion im Mittelpunkt. Scott und sein Team erreichten den Südpol am 17. Januar 1912, mussten jedoch feststellen, dass der norwegische Entdecker Roald Amundsen den Pol bereits Wochen zuvor erreicht hatte. Der Rückweg entwickelte sich zu einer Tragödie: Scott und seine Begleiter starben aufgrund extremer Kälte, Erschöpfung und Nahrungsmangel auf dem Rückmarsch. Die Expedition gilt bis heute als eines der bekanntesten Kapitel der Polarforschung und als Symbol für Ausdauer, wissenschaftlichen Ehrgeiz und menschliche Grenzerfahrungen unter extremen Bedingungen.

Weiterführende Literatur

Duell im ewigen Eis: Scott und Amundsen oder Die Eroberung des Südpols

Duell im ewigen Eis: Scott und Amundsen oder Die Eroberung des Südpols

The Worst Journey in the World

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