Djatlow Pass Unglück
Historische Übersicht
Das Djatlow-Pass-Unglück ereignete sich im Februar 1959 im nördlichen Uralgebirge der damaligen Sowjetunion. Neun erfahrene Studenten und Wanderer unter der Leitung von Igor Djatlow brachen zu einer Ski- und Wandertour auf, kehrten jedoch nie zurück. Später entdeckten Suchteams ihr zerstörtes Lager, das von innen aufgeschlitzt worden war, sowie die Leichen der Gruppenmitglieder, die unter ungewöhnlichen und teilweise schwer erklärbaren Umständen starben. Einige Opfer waren nur leicht bekleidet, andere wiesen schwere innere Verletzungen auf. Das Unglück führte zu zahlreichen Theorien, darunter Lawinen, militärische Tests, Infraschall oder andere ungeklärte Phänomene. Bis heute gilt der Vorfall als eines der bekanntesten ungelösten Mysterien des 20. Jahrhunderts.