Schlacht von Oryol-Kromy
Historische Übersicht
Die Kromy-Orjoler Operation, vom 11. Oktober bis 18. November 1919 war eine entscheidende Auseinandersetzung zwischen der Roten Armee und den Streitkräften Südrusslands im Russischen Bürgerkrieg. Die weißrussische Freiwilligenarmee konnte im Zuge der "Moskauer Offensive" die Stadt Orjol kurzfristig besetzen, erlitt dann aber eine Niederlage. Der Gegenangriff der Roten Südfront eroberte am 20. Oktober Orjol zurück und warf die weiße Freiwilligenarmee zurück. Nach diesem Erfolg gelang es der 1. Roten Reiterarmee auch die Stadt Woronesch zu erobern. Die Freiwilligenarmee drohte dadurch vom Nachschub abgeschnitten zu werden, musste alle besetzten Gebiete räumen und sich bis Dezember 1919 auf den Don zurückziehen.
Fakten auf einen Blick
Rote Garde / Milizen
- Befehlshaber: Alexander Jegorow
- Truppenstärke: ca. 60.000
- Verluste: ca. 8.000
Weiße Armee (Süd)
- Befehlshaber: Anton Denikin
- Truppenstärke: ca. 45.000
- Verluste: ca. 10.000
Strategischer Kontext
Letzter großer Versuch der Süd-Weißen, Moskau zu stürmen.
Weiterführende Literatur
Historische Orte
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